LOSER TEE. ECHTE ZUTATEN.
Tee, den man sehen kann.
Große Fruchtstücke, ganze Blätter und ausgewählte Zutaten – direkt im Glas und voller Geschmack.
LOSER TEE. ECHTE ZUTATEN.
Tee, den man sehen kann.
Große Fruchtstücke, ganze Blätter und ausgewählte Zutaten – direkt im Glas und voller Geschmack.
Du weißt nicht, wo du anfangen sollst?
Keine komplizierte Teewissenschaft. Such dir eine Sorte aus, gib sie ins Sieb, mit heißem Wasser aufgießen und genießen.
Für den Einstieg empfehlen wir unsere beliebtesten Sorten im Glas als Set!
100 %
Bei Ziehblatt kommt nur ins Glas, was du auch sehen kannst: ganze Teeblätter, echte Fruchtstücke, Kräuter und Blüten. Keine versteckten Beutel, kein Teestaub – sondern ehrlicher loser Tee, den du selbst dosierst und genauso zubereitest, wie du ihn am liebsten magst.
Im Teebeutel stecken oft stark zerkleinerte Teeblätter und feiner Bruch. Bei losem Tee siehst du dagegen ganze Blätter, Fruchtstücke, Kräuter und Blüten – für mehr Aroma, mehr Kontrolle und ein deutlich hochwertigeres Tee-Erlebnis.
Überhaupt nicht. Du gibst einfach die gewünschte Menge Tee in ein Teesieb, gießt heißes Wasser darüber und lässt ihn ziehen. Der Aufwand ist kaum größer als bei einem Teebeutel – dafür kannst du deinen Tee individuell dosieren und ganz nach deinem Geschmack zubereiten.
Bei Ziehblatt bekommst du lose Teemischungen, bei denen du die einzelnen Zutaten sehen und deinen Tee selbst dosieren kannst. Statt dich auf einen klassischen Teebeutel festzulegen, bestimmst du selbst, wie mild oder intensiv deine Tasse werden soll.
Orientiere dich einfach an den Geschmacksrichtungen, die du ohnehin gerne magst. Fruchtig, frisch, kräftig oder eher mild – bei jeder Sorte zeigen wir dir, was dich geschmacklich erwartet. So kannst du schnell einen Tee auswählen, der zu dir passt.
Ja. Das wiederverschließbare Glas schützt deinen Tee bei richtiger Lagerung und sorgt gleichzeitig dafür, dass du ihn ordentlich und griffbereit aufbewahren kannst. Am besten lagerst du ihn trocken, dunkel und nicht direkt neben stark riechenden Lebensmitteln.
Der wichtigste Unterschied ist die Blattgröße. In einem Standardbeutel steckt überwiegend feiner Bruch, oft als Fannings oder Dust bezeichnet. Das hat einen produktionstechnischen Grund: Große Blätter passen schlicht nicht hinein und würden sich im engen Papier auch nicht entfalten.
Kleinere Partikel bedeuten mehr Oberfläche, und dadurch geht beim Lagern deutlich schneller Aroma verloren. Beim Aufgießen laugen sie außerdem sofort aus, statt ihre Aromen nach und nach abzugeben. Das Ergebnis ist ein Aufguss, der schnell kräftig wird, aber flach schmeckt und beim zweiten Mal nichts mehr hergibt.
Beim Preis wird oft falsch gerechnet. Loser Tee wirkt teurer, weil du eine größere Menge auf einmal kaufst. Auf die Tasse gerechnet liegen unsere Sorten bei rund zwanzig Cent, in der Vorratsgröße bei etwa siebzehn. Das ist auf Augenhöhe mit vielen Markenbeuteln aus dem Supermarkt, bei ganzen Blättern statt Teestaub. Rechnest du den zweiten Aufguss mit, den lose Ware oft hergibt, verschiebt sich das Verhältnis noch weiter.
Ehrlich gesagt gibt es einen Fall, in dem der Beutel gewinnt: unterwegs oder im Büro, wenn kein Sieb zur Hand ist. Für alles andere lohnt sich der Umstieg schnell.
Unser Sortiment deckt die gängigen Richtungen ab, sodass du für jede Tageszeit etwas findest:
Wenn du dir bei einer Sorte unsicher bist, starte mit der kleineren Größe für rund fünfzig Tassen und wechsle erst in den Vorrat, wenn du weißt, dass sie zu dir passt.
Die häufigste Frage beim Umstieg lautet, wie viel loser Tee in eine Tasse gehört. Als Faustregel gilt ein gehäufter Teelöffel, also etwa zwei bis drei Gramm, auf 250 Milliliter Wasser. Bei sehr leichten Kräutern wie Pfefferminze brauchst du mengenmäßig mehr, bei feinem Grüntee eher weniger.
Wichtiger als die Menge ist die Temperatur, und hier gehen die meisten Aufgüsse schief. Früchtetee und Kräutertee vertragen sprudelnd kochendes Wasser und ziehen acht bis zehn Minuten, ohne bitter zu werden. Schwarztee wird ebenfalls kochend aufgegossen, zieht aber nur drei bis vier Minuten. Grüntee braucht deutlich kühleres Wasser, etwa siebzig bis achtzig Grad, und nur ein bis zwei Minuten. Wer Grüntee mit kochendem Wasser übergießt, bekommt zuverlässig einen bitteren Aufguss.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Wenn dir der Tee zu schwach ist, hilft bei echtem Tee nicht mehr Zeit, sondern mehr Blatt. Längeres Ziehen verstärkt vor allem die Herbe. Und nimm das Sieb danach heraus, sonst zieht der Tee weiter und die zweite Tasse schmeckt deutlich herber als die erste.
Bei loser Ware entscheidet die Lagerung darüber, wie lange der Tee sein Aroma behält. Vier Faktoren setzen ihm zu: Licht, Luft, Wärme und Feuchtigkeit. Dazu kommt ein fünfter, den viele unterschätzen, nämlich Fremdgerüche.
Praktisch heißt das: ein gut verschließbarer, lichtundurchlässiger Behälter an einem kühlen, trockenen Ort. Blechdosen mit Innendeckel funktionieren gut, ebenso dunkle Gläser. Von durchsichtigen Vorratsgläsern auf der Fensterbank ist abzuraten, so hübsch das aussieht. Stell den Tee außerdem nicht direkt neben Kaffee oder Gewürze, denn getrocknete Blätter und Früchte nehmen fremde Aromen sehr schnell an. Vom Kühlschrank ist ebenfalls abzuraten, weil sich beim Herausnehmen Kondenswasser bildet.
Zur Haltbarkeit: Loser Tee verdirbt praktisch nie im eigentlichen Sinn, solange er trocken bleibt. Er verliert aber an Aroma. Als Richtwert schmecken Früchte und Kräutertees ein bis zwei Jahre gut, Schwarztee ähnlich lange, Grüntee deutlich kürzer, idealerweise innerhalb eines Jahres. Ein abgelaufener Tee ist also nicht schlecht, sondern nur flach. Bei uns kommt jede Sorte in einem wiederverschließbaren Behälter, in dem du sie direkt lagern kannst.
Der häufigste Einwand gegen losen Tee ist der vermeintliche Aufwand. In der Praxis brauchst du genau ein Teil: etwas, das die Blätter zurückhält.
Am besten funktioniert ein großes Sieb oder eine Kanne mit herausnehmbarem Sieb, weil die Blätter dort Platz haben, sich vollständig zu entfalten. Enge Teeeier und kleine Kugeln sind der Hauptgrund, warum manche losen Tee als dünn empfinden: Das Blatt kommt darin schlicht nicht auf. Eine Glaskanne hat den zusätzlichen Vorteil, dass du die Farbe siehst und dadurch ein Gefühl für die Ziehzeit bekommst. In unserem Sortiment findest du dafür eine Glaskanne mit integriertem Sieb.
Wenn kein Sieb da ist, geht es notfalls auch ohne: Tee direkt in die Tasse geben, aufgießen und die Blätter absinken lassen. Das ist in vielen Teekulturen die übliche Methode. Der Zeitaufwand insgesamt liegt bei wenigen Sekunden mehr als beim Auspacken eines Beutels.
Jede Sorte gibt es bei uns in zwei Größen: als Einstieg für rund fünfzig Tassen und als Vorratsgröße für etwa zweihundert Tassen. Abgefüllt wird frisch in Deutschland, geliefert in einem wiederverschließbaren Behälter, in dem du den Tee direkt richtig lagern kannst.
Wir versenden innerhalb von einem bis drei Werktagen, ab 29 Euro Bestellwert versandkostenfrei. Und wenn du gerade erst umsteigst: Nimm zwei kleine Packungen aus unterschiedlichen Richtungen statt einer großen. Nach ein paar Tassen weißt du, wohin dein Geschmack geht, und kannst dann gezielt in den Vorrat wechseln.
Loser Tee ist am Ende keine Frage von Aufwand, sondern von Kontrolle: Du siehst, was du kaufst, bestimmst die Stärke selbst und kannst bei den meisten Sorten ein zweites Mal aufgießen. Mit einem Sieb und den richtigen Werten für Temperatur und Ziehzeit ist der Umstieg in wenigen Tagen erledigt. Stöbere in Ruhe durch unsere Sorten und such dir aus, womit du anfangen möchtest.